Historisches Lagertor zukünftig in der Dauerausstellung

Das 2014 von unbekannten Tätern gestohlene historische Lagertor mit der zynischen Inschrift „Arbeit macht frei“ war im Februar 2017 an die KZ-Gedenkstätte zurückgekehrt, nachdem es Ende 2016 von der Polizei in Bergen (Norwegen) sichergestellt worden war. Bei dem Diebstahl vor zwei Jahren hatte es sich um den ersten und schwersten Angriff auf den historischen Gebäudebestand in der Geschichte der Gedenkstätte gehandelt. Ziel der Schändung war das im „Jourhaus“ befindliche Lagertor: das zentrale Symbol des Leidensweges der Häftlinge des Konzentrationslagers.

Die Gremien der Stiftung Bayerische Gedenkstätten hatten nach der Rückkehr des Tores entschieden, es nicht wieder am historischen Standort einzusetzen. Es wird vielmehr in einer alarmgesicherten Vitrine zu sehen sein, die in das Sicherheitskonzept der Gedenkstätte integriert wird und mit einem Text zur Geschichte dieses wichtigen Objekts versehen ist.

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