Ernährung im Konzentrationslager Dachau

Zahlreiche Berichte von Überlebenden des Konzentrationslagers Dachau und seinen Außenlagern zeigen auf, dass die Häftlinge während ihrer Inhaftierung an Hunger litten, der spätestens seit Kriegsbeginn 1939 zum KZ-Alltag gehörte.In diesem Rundgang wird aufgezeigt, wie im KZ Dachau aus einem durchschnittlich ernährten Mann ein ausgemergelter,
ständig an Essen denkender, unter- und mangelernährter Häftling wurde. Besprochen wird die sich immer wieder ändernde Lebensmittelversorgung. Wann wurde die Versorgung nicht nur „einfach zu wenig“, sondern katastrophal? Welche Möglichkeiten boten sich den Häftlingen, die Essensrationen aufzustocken? Welche Auswirkungen hatten die „Plantage“ und
die Deutsche Versuchsanstalt für Ernährung und Verpflegung im KZ Dachau auf den Alltag der Häftlinge? Und schließlich: Welche Folgen hatte die Mangel- und Fehlernährung auf die seelische und körperliche Verfassung der Häftlinge?

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