Themenrundgang: David Ludwig Bloch

David Ludwig Bloch wurde 1910 in Floß in der Oberpfalz geboren und verlor bereits als Kleinkind sein Gehör. Er studierte an der Staatl. Akademie für angewandte Kunst in München.

Bloch war einer von 10.911 jüdischen Männern, die in Folge der „Reichskristallnacht” 1938 in das KZ Dachau eingeliefert wurden. Wegen seiner Gehörlosigkeit war Bloch im Lager besonders gefährdet. Nach einmonatiger Haft wurde er aus dem KZ Dachau entlassen und konnte 1940 nach Shanghai und 1949 nach New York emigrieren. Erst 1976 reiste Bloch zum ersten Mal nach Deutschland und versuchte in der Folge den Holocaust und seine persönlichen Erlebnisse im KZ Dachau auf künstlerischer Ebene zu verarbeiten. Der Rundgang beleuchtet Blochs Schicksal im KZ Dachau sowie sein vielfältiges künstlerisches Schaffen und wird gebärdensprachlich übersetzt.

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