Exkursion: Gedenkort Ehemaliger SS-Schießplatz Hebertshausen: Historische Hintergründe und Neugestaltung

Auf dem SS-Schießplatz Hebertshausen bei Dachau wurden 1941 und 1942 über 4.000 sowjetische Kriegsgefangene durch die Dachauer Lager-SS ermordet.

Seit Mai 2014 informiert eine Open-Air-Ausstellung unter Einbeziehung von Biografien von Opfern über die historischen Hintergründe des Verbrechens und geht auf die Rolle der Täter und das Wissen der Bevölkerung ein. Die Namen der Opfer werden, soweit sie bekannt sind, in der Gedenkinstallation „Ort der Namen“ festgehalten.

Dr. Andrea Riedle informiert in der Führung über das Verbrechen und den Umgang mit dem Ort nach 1945. Sie stellt außerdem das Ausstellungskonzept, die Gedenkinstallation und die landschaftsplanerische Gestaltung vor.

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